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Migräne

Eine Frau hält sich vor Schmerzen den Kopf. Sie sucht die Hilfe eines Osteopathen in Hamburg.
Migräne

Migräneartige Kopfschmerzen sind auf ein multifaktorielles Geschehen zurückzuführen. An dieser Stelle können die unterschiedlichen Formen von Kopfschmerzen, die vielfältigen Ursachen, die zugrunde liegenden strukturellen Veränderungen und die entsprechenden Therapiemöglichkeiten nur andeutungsweise und sehr unvollständig behandelt werden. Aus osteopathischer Sicht können folgende Strukturen beteiligt sein:

 

  • Spannungen der Dura, die sich auf die venösen Blutleiter und die arteriellen Blutgefäße auswirken, z.B. die A. meningea media. Die Folgen sind u.a. zerebrale Ödeme, Entzündungen, reflektorische Muskelspannungen im Nacken usw.
  • SSB-Dysfunktionen mit Blockierungen der Suturae sphenosquamosa, occipitomastoidea, petrojugularis, petrosphenoidalis
  • Os occipitale und Os temporale: Am Foramen jugulare kann der Vagusnerv Spannungen der Duralmembran ausgesetzt sein und der venöse Rückfluss behindert werden, mit der Folge von Übelkeit, Schwindel, Erbrechen. An der Vorderwand der Felsenbeinspitze des Os temporale befindet sich eine flache Mulde für das Ganglion trigeminale. Der N. trigeminus versorgt sensibel das Gesicht, die Stirn sowie die intrakraniale Dura.
  • Obere HWS und Spannungen der Nackenmuskulatur: Die sensible Innervation eines Teils des Schädels und der Dura verläuft über die ersten 3 zervikalen Nerven.
  • Restriktionen am Sakrum und an den oberen Rippen
  • Spannungen der Kaumuskulatur: Vor allem der M. temporalis ist in der Lage, Schmerzen zu verursachen, indem er die Sutura sphenosquamosa komprimiert.
  • die hyoidale Muskulatur mit ihrem Einfluss auf die V. jugularis (Kap. 16.3.6.14)
  • Von den Gefäßen sind die Arterien am schmerzempfindlichsten, dann kommen die großen Sinus und am geringsten sind die kleinen Sinus und die Venen schmerzempfindlich. Die Blutgefäße des Kopfes werden präganglionär von C8–Th3, vom Ganglion stellatum (über die A. vertebralis) und vom Ganglion cervicale superius (über die A. carotis interna und externa) versorgt. Auch parasympathische Innervationen sind unregelmäßig anzutreffen, z.B. über den N. facialis. Nicht selten ist die A. meningea media an der Sutura sphenosquamosa Spannungen ausgesetzt, die zu Kopfschmerzen führen können.
  • viszerale Strukturen des Thorax oder des Verdauungsapparates (über die faszialen Verbindungen zum Tuberculum pharyngeum des Os occipitale)
  • vaskuläre Dynamiken: A. vertebralis, Äste der A. carotis interna, A. carotis externa, Abflusstörungen der V. jugularis interna
  • N. trigeminus und seine Äste und insbesondere das spinale Kerngebiet
  • somatische Nerven, z.B. N. occipitalis major, N. occipitalis minor, N. auricularis magnus etc.

 

Die Behandlung dieser Strukturen und aller anderen zugrunde liegenden Dysfunktionen können die Migräne und Kopfschmerzen sehr positiv beeinflussen. Selbstverständlich sollten alle weiteren möglichen Ursachen abgeklärt, psychische Anspannungen reguliert, Herde ausgeschaltet und ggf. eine Ernährungsberatung durchgeführt werden.

Mögliche Techniken: CV-4, atlantookzipitale Entspannung, Behandlung der SSB, Befreiung der Sutura occipitomastoidea, intrakraniale Duralentspannungstechniken, Lösung von Verspannungen der Nackenmuskulatur und der hyoidalen Muskulatur (s. a. Liem T: Praxis der kraniosakralen Osteopathie. 3. Aufl. Stuttgart: Haug; 2010).

Laut einer systematischen Literaturarbeit von 2011 sind bisherige zur Behandlung der Migräne, Spannungskopfschmerzen und zervikogen bedingten Kopfschmerzen bei Kinder und Jugendlichen mit unzureichender Validität durchgeführt worden [39].

Vor allem Stress, Schlaf und Ernährungsfaktoren können als Triggerfaktor des primären Kopfschmerzes wirken [40].

Im Rahmen einer kontrollierten klinischen Studie mit Quasi-Randomisierung mit 19 Migränepatienten konnte ein deutlicher Verbesserungseffekt der Erkrankungssymptomatik bei Migränepatienten durch eine befundorientierte osteopathische Behandlung aufgezeigt werden. Insgesamt zeigten die Patienten multiple Dysfunktionsmuster in allen Körpersystemen [41].

Laut einer Studie aus dem Jahr 2012 gibt es Hinweise, dass Migräne, Kopfschmerzen und assoziierte Symptome durch die osteopathische manuelle Therapie verbessert werden können. Bei 28 Patienten (76%) wurde eine Dysfunktion im Bereich des Atlantookzipitalgelenke, bei 21 (57%) im Bereich von C7–Th1 und bei 14 (38%) in der Region der Sakroiliakalgelenke diagnostiziert. Es fand sich bei jedem Patienten mindestens eine viszerale Dysfunktion, meist der Leber. Durchschnittlich wurden 2 kraniale Dysfunktionen pro Patient lokalisiert (am häufigsten der Dura mater cranialis und SSB) [42].

Biological effects following Osteopathic Manipulative Treatment

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