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Mechanische Stimulation dermaler Fibroblasten reguliert pro-inflammatorische Zytokine herunter

Ein Bild einer Zelle mit einem gelben Punkt darauf, der Sportosteopathie hervorhebt.
Mechanische Stimulation dermaler Fibroblasten reguliert pro-inflammatorische Zytokine herunter

Eine Pilotstudie aus Italien untersuchte an 20 Patienten mit langwierigen Spannungskopfsachmerzen den Einfluss einer osteopathischen Manipulativbehandlung und verglich die Ergebnisse mit dem Erfolg traditioneller Behandlungsmethoden. Außerdem wurde die nach vorne verlagerte Kopfposition als Indikation des Behandlungserfolges genutzt.
Die Ergebnisse zeigen eine signifikante Verbesserung in Intensität, Häufigkeit und Dauer der Schmerzen. Auch die Kopfposition konnte deutlich verbessert werden.
Osteopathische Manipulativbehandlungen zeigten sich als sehr effektiv und werden in der Therapie von chronischen Spannungskopfschmerzen als wirksame Ergänzung zu medikamentösen Behandlungen bewertet.

Wen die genauen Daten interessieren:

Methoden: Es wurde ein paralleles In-vitro-Studiendesign, mit einer Behandlungs- und einer Kontrollgruppe von dermalen Fibroblasten, verwendet. Die Kontrollgruppe erhielt nur eine zyklische Kurzzeitbelastung, während die Behandlungsgruppe zusätzlich zu einer Kurzzeitbelastung im Anschluss eine azyklische Langzeitdehnung (als Weichteiltechnik-Simulation) erhielt. IL-6 und IL-8 wurden nach 24 und 96 Stunden mittels der ELISA-Methode gemessen.
Ergebnisse: In der Kontrollgruppe hat die zyklische mechanische Belastung die IL-6-Spiegel erhöht. In der Behandlungsgruppe, welche anschließend eine lang-anhaltende Dehnung bekam, führte dies zu einem reduzierten IL-6-Spiegel. Zusätzlich konnten die Forscher noch herausfinden, dass eine lang-anhaltende Dehnung auch zu erniedrigten IL-8-Spiegeln führt. Die Autoren weisen zudem darauf hin, dass experimentelle Modelle nicht direkt auf den menschlichen Organismus zu übertragen sind und empfehlen weitere Forschung in diesem Bereich. Weiterhin arbeiten sie heraus, dass die Wirksamkeit von Weichteiltechniken nicht allein auf der Dehnung der Fibroblasten beruht, sondern auch sensorische, kognitive, thermische, neurovaskuläre, lymphatische, autonome, neuro-hormonal-endokrine, psychosoziale und emotionale Komponenten dabei eine Rolle spielen (Anloague, Mahoney, Ogunbekun, et al., 2020).

Literaturverzeichnis:
Anloague A, Mahoney A, Ogunbekun O, et al. Mechanical stimulation of human dermal fibroblasts regulates pro-inflammatory cytokines: Potential insight into soft tissue manual therapies. BMC Res Notes. 2020;13(1):1-6.

Superficial Musculoaponeurotic System fascia (SMAS): Anatomy and treatment.

The SMAS (superficial musculoaponeurotic system) supports facial muscles and skin. Rich in elastic fibers when young, it diminishes with age, causing sagging. Mobilizing the SMAS through muscle resistance exercises can enhance facial tone, maintaining a youthful appearance. For detailed methods, see Liem’s „Cranial Osteopathy: Principles and Practice.“

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