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Die osteopathische Manipulationstherapie (OMT) verbessert die Funktion der unteren Extremität bei jungen Profifußballern

Zwei Männer spielen Fußball auf einem Feld und werden in Hamburg osteopathisch behandelt.
Die osteopathische Manipulationstherapie (OMT) verbessert die Funktion der unteren Extremität bei jungen Profifußballern

Eine kürzlich erschienene randomisierte kontrollierte Studie (RCT) untersuchte das Potenzial von OMT Verletzungen der unteren Extremität (insbesondere Zerrungen der Kniesehnen und Bandverletzungen) bei jungen Profifußballern zu verhindern. 

 

Wen die genauen Daten interessieren:

 

Methodik:

Insgesamt nahmen 38 junge (Durchschnittsalter 17,8±0,44 Jahre) männliche Profifußballer an der Studie teil, welche nach dem Zufallsprinzip in eine OMT (n=20)- oder Kontrollgruppe (n=18) randomisiert wurden. Zum Baselinezeitpunkt wurden beide Gruppen osteopathisch untersucht. Außerdem wurden ein Sitz- und Reach-Test, ein Vertikalsprungtest, ein Hand-Griffkrafttest und ein Range-of-Motion-Test der Halswirbelsäule sowie eine Gleichgewichtsbewertung durchgeführt.

 

Ergebnisse:

In der OMT-Gruppe kam es zu einer signifikanten Verbesserung aller Funktionsstörungen sowie bei der dysfunktionalen Bewertung der Pivotpunkte (bei L3 und C2). Zudem wurde über eine Interaktion zwischen Zeit und Gruppe bei der Sitz- und Greifmessung zugunsten der OMT-Gruppe berichtet. Weiterhin kam es zu einer Verbesserung des statischen Gleichgewichts mit offenen Augen in der OMT-Gruppe.

 

Schlussfolgerung: 

Eine osteopathische Behandlung der Pivotpunkte konnte bei Profifußballspielern das Maß für Sit-and-Reach erhöhen, die Haltungskontrolle mit offenen Augen sowie dysfunktionale Muster der lumbosakralen und oberen Halswirbelsäule verbessern. Somit könnte OMT als präventive Behandlung für Fußballspieler eingesetzt werden (Thomas et al. 2022).

Thomas E, Petrucci M, Barretti M, et al. Effects of osteopathic manipulative treatment of the pivots on lower limb function in young professional football players. J Bodyw Mov Ther. Published online 2022

Osteopathic manipulative therapy (OMT) improves lower limb function in young professional footballers

A recent randomised controlled trial (RCT) investigated the potential of OMT to prevent lower limb injuries (specifically hamstring strains and ligament injuries) in young professional footballers. 

 

Who is interested in the exact data:

 

Methodology:

A total of 38 young (mean age 17.8±0.44 years) male professional footballers participated in the study, who were randomly assigned to an OMT (n=20) or control (n=18) group. At baseline, both groups underwent osteopathic examination. A sit and reach test, vertical jump test, hand grip strength test and range-of-motion test of the cervical spine and balance assessment were also performed.

 

Results:

In the OMT group, there was a significant improvement in all dysfunctions as well as in the dysfunctional assessment of the pivot points (at L3 and C2). In addition, an interaction between time and group was reported in favour of the OMT group in sitting and reaching measurements. Furthermore, there was an improvement in static balance with eyes open in the OMT group.

 

Conclusion: 

Osteopathic treatment of the pivot points was able to increase the measure of sit-and-reach, improve open-eye postural control and dysfunctional patterns of the lumbosacral and upper cervical spine in professional football players. Thus, OMT could be used as a preventive treatment for football players (Thomas et al. 2022).

Thomas E, Petrucci M, Barretti M, et al. Effects of osteopathic manipulative treatment of the pivots on lower limb function in young professional football players. J Bodyw Mov Ther. Published online 2022

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