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Osteopathie hilft bei unteren Rücken­schmerzen mit vorausgegangenen Harnwegs­infekten

Osteopathie hilft bei unteren Rücken­schmerzen mit vorausgegangenen Harnwegs­infekten
Eine klinische Studie von Gerdes 2013 – Osteopathie Schule Deutschland – untersuchte und vergleichte die Effektivität von der allgemeinen osteopathischen (AoB), einer osteopathischen viszeralen Behandlung (RvB) mit einer Kontrollgruppe ohne Behandlung. Probanden waren Patientinnen mit unteren Rückenschmerzen, engl.: lower back pain/ LBP) und wiederkehrenden Harnwegsinfekten (>3x pro Jahr). Die Studie konnte belegen, dass in allen Gruppen eine Verbesserung des Schmerzes auftrat, AoB- und RvB-Gruppe zeigen eine deutliche bis signifikante Erhöhung der Druck-Schmerz Schwelle bei fast allen untersuchten Punkten.

Wen die genauen Daten interessieren:

Methoden: 44 Patientinnen mit ärztlich diagnostiziertem chronischen lumbalen Rückenschmerz und nicht akuten rezidivierenden unteren/oberen Harnwegsinfekten (>3x pro Jahr) wurden in drei Gruppen randomisiert (Allgemein osteopathische Behandlung: AoB=0, Reine viszerale Behandlung RvB= 1, Kontroll-Gruppe KG=2). Die Messparameter sind Schmerz (VAS), die Druck-Schmerz Schwelle (M. psoas, Nierenfaszie, Erector trunci (L1), dors. und lat. Crista iliaca Punkt) gemessen über ein Algometer und Temperatur über ein Pyrometer. Zusätzlich wurden im Labor die Blutwerte Kreatinin und Harnstoff bestimmt. Die Daten wurden mittels deskriptiver und induktiver Statistik dargestellt und ausgewertet.

Ergebnisse: In allen Gruppen gibt es eine Verbesserung des Schmerzes, AoB- und RvB-Gruppe zeigen eine deutliche bis signifikante Erhöhung der Druck-Schmerz Schwelle bei fast allen Punkten, ausgenommen in der Kontrollgruppe.

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