Hier geht es darum, sich selbst durch willentlich herbeigeführtes Zittern von Muskeln und Bindegeweben (Fachausdruck: myofasziale Vibration) aus einer Stress-Situation wieder in einen körperlichen Normalzustand zu versetzen. Bei vielen Tieren ist das eine natürliche Reaktion: Unwillkürliches starkes Zittern unmittelbar nach einer bedrohlichen Situation bewirkt, dass Hormonhaushalt und Nervensystem ihre Überreaktionen allmählich wieder einstellen.

Uns Menschen ist diese natürliche, ausgleichende Reaktion verloren gegangen. Wir können sie aber wiedererlernen und für unsere Gesundheit nutzen.

Mittels Übungen einen Prozess der Muskelvibration einzuleiten, kann auf bestimmte Yogastile, Chi Kung sowie auf Haruchica Noguchi, Alexander Lowen, Mantak Chia, David Berceli und andere Praktiker auf dem Gebiet der körperorientierten Psychotherapie zurückgeführt werden. Grundsätzlich geeignet ist jede Übung, die die Beinmuskeln so beansprucht, dass durch Muskelermüdung Zittern ausgelöst wird.

Ich praktiziere jeden Abend für einige Minuten die myofasziale Vibration, um die über den Tag angestaute Anspannung loszulassen.

Muskelzittern im Stehen

Muskelzittern im Liegen

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